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Entzündungshemmende Lebensmittel
Studien haben gezeigt, dass sich bestimmte natürliche Lebensmittel, so wie sie uns die Natur zur Verfügung stellt das Entzündungsgeschen im Körper positv beeinflussen. Damit ist gemeint sie wirken versteckten Entzündungsherde entgegen und helfen gegen überschüssige Entzündungsreaktionen.
Diese Liste ist noch im Aufbau und wird nach und nach ergänzt.
Omega 3 Fettsäuren
Warum wirken EPA und DHA Fettsäuren aus Algen entzündungshemmend?
Die Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die in Algen vorkommen, sind für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Diese Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Entzündungsprozessen im Körper.
Forschungen haben gezeigt, dass:
- Entzündungshemmende Wirkung: EPA und DHA können Entzündungen in den Blutgefäßen reduzieren und somit das Risiko von chronischen Erkrankungen verringern.
- Verfügbarkeit: Diese Fettsäuren sind direkt für den Körper verfügbar und werden besser genutzt als ihre Vorstufen, wie die Alpha-Linolensäure.
- Herz-Kreislauf-Gesundheit: Sie unterstützen die Aufrechterhaltung der Herz- und Gefäßfunktionen, was zu einer besseren allgemeinen Gesundheit beiträgt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften von EPA und DHA aus Algen eine wertvolle Ergänzung für die Ernährung darstellen, insbesondere für Personen, die an entzündlichen Erkrankungen leiden oder ihre allgemeine Gesundheit verbessern möchten.
Eine hervorragendes und empfehlenswertes Produkt ist das Link zum Algenöl von Cellagon in einem neuen Fenster.
Solidago - Goldrute
Die Goldrute wird auch häufig zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt. Ihre entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften machen sie zu einem wertvollen Heilmittel bei inneren und äußeren Entzündungsprozessen. Die Pflanze kann sowohl in Form von Tees als auch als Tinktur angewendet werden. Bei der Zubereitung von Goldruten-Tee wird empfohlen, die Pflanze für 15 bis 20 Minuten ziehen zu lassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Knoblauch
Knoblauch hat unter anderem entzündungshemmende Eigenschaften, die bei verschiedenen Erkrankungen von Vorteil sein können. Zu den wesentlichen Punkten gehören:
- Entzündungshemmende Wirkung: Die Inhaltsstoffe im Knoblauch können Entzündungen im Körper reduzieren.
- Unterstützung des Immunsystems: Knoblauch stärkt das Immunsystem und hilft, Entzündungen zu bekämpfen, ohne negativen Nebenwirkungen. Vom Geruch mal abgesehen.
- Verwendung in der Ernährung: Regelmäßiger Verzehr von Knoblauch kann zur Linderung von Entzündungen beitragen.Und alles herzhafte schmeckt besser mit Knoblauch.
Hirse
Warum wirkt Hirse entzündungshemmend?
Hirse ist ein glutenfreies Getreide, das in der Ernährung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen:
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Nährstoffreiche Zusammensetzung: Hirse enthält eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen, die das Immunsystem stärken. Dazu gehören Magnesium, Eisen und B-Vitamine, die für die allgemeine Gesundheit wichtig sind.
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Antioxidative Wirkung: Die in Hirse enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken als Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und somit Entzündungen im Körper reduzieren können.
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Gute Fette: Hirse enthält gesunde Fette, die zur Hemmung von Entzündungsprozessen beitragen. Diese Fette unterstützen die Zellstruktur und fördern die Gesundheit der Gelenke.
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Leichte Verdaulichkeit: Im Vergleich zu anderen Getreidearten wie Weizen oder Dinkel ist Hirse leichter verdaulich, was sie zu einer idealen Wahl für Menschen mit empfindlichem Magen macht.
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Traditionelle Verwendung: In vielen Kulturen wird Hirse seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt, insbesondere bei Atemwegserkrankungen und grippalen Infekten, da sie entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hirse durch ihre nährstoffreiche Zusammensetzung, antioxidative Wirkung und gute Fette eine wertvolle Ergänzung in der Ernährung darstellt, um Entzündungen im Körper zu hemmen.
Ingwer
Warum wirkt Ingwer entzündungshemmend?
Ingwer, eine weit verbreitete Heilpflanze, ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Die Wirksamkeit von Ingwer beruht auf mehreren biologisch aktiven Verbindungen, insbesondere den Gingerolen und Shogaolen. Diese Substanzen haben in verschiedenen Studien gezeigt, dass sie Entzündungen im Körper reduzieren können.
- Aktivierung der Immunantwort: Ingwer stimuliert das Immunsystem, was zu einer verbesserten Abwehr gegen Entzündungen führt.
- Antibakterielle Wirkung: Die scharfen Inhaltsstoffe im Ingwer wirken antibakteriell und können die Vermehrung von Krankheitserregern im Körper hemmen.
- Reduktion von Entzündungsmarkern: Studien haben gezeigt, dass Ingwer die Produktion von pro-inflammatorischen Zytokinen verringert, was zu einer Linderung von Entzündungen beiträgt.
- Förderung der Durchblutung: Ingwertee regt die Durchblutung an, was die Heilung von entzündeten Geweben unterstützen kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ingwer durch seine komplexe chemische Zusammensetzung und seine Fähigkeit, die Immunantwort zu modulieren, eine wertvolle Ergänzung zu einer entzündungshemmenden Ernährung darstellt.
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Kastrierte Lebensmittel liefern KEINE oder wenig Vitalstoffe
Im Natur&Heilen 09-2015 liest man über einen Hinweis der Verbraucherzentrale Bayern „Traubenkerne bitter, aber sehr gesund“. Diese Inforamtion ist wichtig. Sie ist zwar bereits sehr lange bekannt aber gerät zusehends in Vergessenheit. Traubenkerne etwa enthalten sekundäre Pflanzenstoffe (OPC´s - Oligomere Proantocyanidine), welche zu den stärksten Antioxidantien überhaupt gehören und Extrakte aus Traubenkernen sind zwischenzeitlich sogar Grundlage von erfolgversprechenden Studien im onkologischen Bereich.
Ähnlich positive Schutzeffekte kann man bei vielen sekundären Pflanzenstoffen beobachten, wie sie in ursprünglichen Früchten und Pflanzen oft in großer Fülle vor kommen. Dort treten diese pflanzlichen Vitalstoffe meist als Farb- oder Aromastoffe auf. Leider passen weder Kerne in Trauben, oder Zitrusfrüchten, noch ein allzu markantes Aroma zum heutigen Mainstream Geschmack. Süss soll es sein, nicht irgendwie „komisch“ schmecken und auf keinen Fall einen Kern oder eine dicke Haut haben.
Neue Züchtungen orientieren sich am vorherrschenden Geschmack der Konsumenten und fragen nicht danach, ob das Lebensmittel am Ende überhaupt noch einen gesundheitlichen Nutzen hat.
ABER ACHTUNG: Nur Lebensmittel mit Vitalstoffen liefern Energie und Lebenskraft.
Seit 20 Jahren kan man beobachten wie die Nachfrage etwa nach blauen Trauben mit großen Kernen, oder Mandarinen / Clementinen mit ursprünglichem Aroma beständig sinkt. Kerne in der Frucht sind nicht mehr erwünscht. Zwischenzeitlich sind Früchte mit Kernen oder (blaue) Trauben mit einer dicken Haut und ggf. etwas Fruchtsäure, nahezu unverkäuflich bei der Masse der Konsumenten. Aber Kerne bzw. Samen, Farben und markante Aromen zeichnen eben eine natürliche Frucht aus.
Alles was keine Kerne mehr hat, kaum Geschmack, oder etwa Pflanzen aus deren Saat keine neue Pflanze mehr gezogen werden kann, sind unnatürlich und damit kastrierte Lebensmittel und somit unnatürlich und lediglich noch Kunstgebilde.
Aus gesundheitlicher Sicht kann man auf den Genuss solcher Lebensmittel getrost verzichten, denn es sind keine wirklichen LEBENSmittel mehr.
Quelle: TopFruits.de
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DUMMY
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Die Süßlupine ein noch wenig beachteter pflanzlicher Eiweißlieferant mit viel Potenzial!
Viele Blumenliebhaber kennen Lupinen als Sommerblume im Garten oder als bäuerliche Schnittblume auf Wochenmärkten. In den unterschiedlichsten Farben zu bekommen, handelt es sich dabei um Bitterlupinen. Deren Samen sind aufgrund ihrer alkaloidreichen Bitterstoffe nicht zum Verzehr geeignet. Ganz anders die Süßlupinen (Lupinus albus), bei dieser Sorte handelt es sich um eine Hülsenfrucht, die zwischenzeitlich bei uns in Deutschland von einigen Bio-Höfen angebaut wird. Hier hat man diese Bitterstoffe herausgezüchtet, sodass nur die ansonsten vorteilhaften Eigenschaften des Lupinensamens verbleiben. Und nützlichen Eigenschaften haben Süßlupinen in vielfältiger Weise. Auf dem Feld sind sie als Leguminosen sogenannte Stickstoffsammler und tragen mit Ihren tiefen Wurzeln zur Bodenlockerung bei. Sie können Stickstoff aus der Luft aufnehmen und über die Wurzeln in den Boden verfrachten.
In der Küche zeigt sich die Süßlupine als vielseitig verwendbarer pflanzlicher Eiweißlieferant.
Lupineneiweiß hat eine hohe Wertigkeit. Sie enthalten essenzielle Aminosäuren wie Lysin, Methionin und Tryptophan. Das Eiweiß der Süßlupine weist Ähnlichkeiten mit Milcheiweiß auf, sodass es sich zur Herstellung von Lupinen-„Milch“, Lupinen-Joghurt oder Lupinen-Frischkäse eignet. Lupinenmehl wirkt emulgierend und verbessert beim Teig die Fähigkeit zur Wasserbindung, die Stabilität und die Frische. Lupinenmehl wird in der Veggie Küche auch gerne als Eiersatz verwendet. Die ganzen Samen eignen sich gut für knackige Keimsprossen. Das Mehl aus Süßlupinen lässt sich gut als Backzutat für proteinreiche Brote und andere Backwaren, oder als proteinreiche Ergänzung in Smoothies verwenden. Das feine Lupinengranulat ist in der Gesundheitsküche ideale Basis für vegetarische Burger oder Gemüsebuletten, für Bolognese (statt herkömmlichem Sojagranulat), als Füllung, für gesunde Salate wie Taboulé oder statt Couscous und Bulgur. Für eine Grundzubereitung werden für 2-3 Personen 150 g Schrot mit 250 ml leicht gesalzenem Wasser 10 Minuten gekocht. Anschließend noch 10 Minuten quellen lassen und nach Belieben verfeinern.
Die Süßlupine hat im Vergleich zu anderen Saaten, auch im Vergleich zu Bohnen oder Linsen, einen deutlich höheren Proteingehalt von über 35 %. Gegenüber Sojaprotein hat Lupinenprotein den Vorteil, dass es verträglicher ist. Lupinenschrot haben zwar etwas weniger Eiweiß als Sojaschrot, jedoch auch weniger Fett und dafür mehr wertvolle Ballaststoffe. Die Süßlupine enthält im Gegensatz zur Sojabohne keine Purine. Sie führt deshalb nicht zu Problemen bei Gicht, Rheuma oder hohem Harnsäurespiegel. Wer viele verschiedene Lebensmittel auf seinen Speiseplan setzt und sich abwechslungsreich und schlau ernährt, der enthält auch mit einer rein pflanzlichen Ernährung alle essenziellen Aminosäuren – bleiben Sie gesund und leistungsfähig!
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