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Hirse - ein unterschätzter Superfood - Eine hervoragende Kaliumquelle

HIRSE

Hirse ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Körnergräser. Alle Hirsesorten sind glutenfrei, mineralstoffreich (v. a. Eisen, Kalium, Magnesium, Silizium) und leicht bekömmlich – je nach Verarbeitung unterschiedlich.


Roh oder ungeschält ist Hirse nicht essbar, da die Spelzen unverdaulich sind.
„Goldhirse“ = geschälte Rispenhirse, keine eigene botanische Sorte.

Hirse wirkt entsäuernd, das liegt wohl am hohen Anteil an Kalium (ein basisch wirkendes Mineral) und hat verdauungsfördernde Wirkungen. Es soll sogar appettitsenkend sein. Es unterstützt kräftigt, glänzende Haare eine glatte Haut und starke Nägel und Zähne.

Hirse ist also ein nährstoffreiches Getreide, das viele wichtige Nährstoffe bietet.
Hier eine Auflistung der Hauptbestandteile von Hirse pro 100 g:

  1. Kalorien: 360 kcal
  2. Kohlenhydrate: 69 g
  3. Eiweiß: 9,8 g
  4. Fett: 3,8 g
  5. Ballaststoffe: 3,8 g
  6. Wasser: 12,1 g

Zusätzlich enthält Hirse eine Vielzahl von Mineralstoffen und Vitaminen, darunter:

 

Was sind Spelzen?
Spelzen sind die harten, unverdaulichen Hüllblätter, die bei vielen Getreidearten das eigentliche Korn (also den essbaren Samen) umschließen. Sie dienen der Pflanze als Schutz – vor Schädlingen, UV-Licht, Feuchtigkeit und mechanischer Beschädigung.
Man kann sie sich vorstellen wie eine feste, papierartige oder holzige Schale, die um das Korn herumliegt – ähnlich wie die Schale einer Sonnenblume oder eines Reiskorns, nur dünner.

Bei welchen Getreiden kommen Spelzen vor?
Nicht alle Getreide haben Spelzen.
Man unterscheidet zwischen:

Spelzgetreide
Hirse, Dinkel, Gerste, Hafer, Einkorn, Emmer
Korn bleibt nach der Ernte fest in der Spelze „eingeschlossen“ → muss entspelzt werden

Nacktgetreide
Weizen, Roggen, Mais
Spelzen lösen sich beim Dreschen automatisch ab → direkt mahlfähig

Was passiert beim Entspelzen (z. B. bei Goldhirse)?
Beim Entspelzen wird die harte Hülle mechanisch entfernt, ohne das Korn zu zermahlen.
Dabei verliert das Korn:
die äußere Schale (Spelze),
einen Teil der Rand- und Keimschichten, wo viele Mineralstoffe, Enzyme und Ballaststoffe sitzen. Das erklärt, warum z. B. Goldhirse (geschält) zwar bekömmlicher, aber etwas nährstoffärmer ist als Braune Hirse (ungeschält, gemahlen).

Nahrungsergänzungsmittel?
Oder lieber gesunde, natürliche Lebensmittel.
 

 

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