PETERSILIE
Apigenin ist ein natürlicher Pflanzenfarbstoff (Falvonoid), der in Pflanzen wie Kamille, Petersilie und Sellerie vorkommt. Vor allem aber in Petersilie. Eine neue Studie enthüllt das erstaunliche Potenzial dieses Inhaltsstoffes. Petersilie wurde schon im Mittelalter auch bei psychischen Leiden und Depression eingesetzt. Die Studie an Mäusen zeigte, dass ein Extrakt aus Petersilienblättern (Petroselinum sativum) depressives Verhalten und Angstzustände bessert und das stärker als dafür bekannte Medikamente.
Die Effekte werden insbesondere der Kombination an Polyphenolen zugeschrieben, die in Petersilie gefundenen werden. Diese sollen unter anderem den oxidativen Stress im Gehirn reduziert, der auch bei psychischen Problemen eine große Rolle spielt.
Bereits eine frühere Studie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass Petersilie Inhaltsstoff Apigenin die Bildung von neuen Neuronen und die Verbindungen zwischen Gehirnzellen stärken kann. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Petersilie ein natürliches Mittel zur Behandlung von Angstzuständen und leichten Depressionen sein könnte. Die häufige und gezielte Verwendung von Petersilie macht auch Sinn wegen ihres Gehaltes an Vitamin A und K. Bereits 30 Gramm frische (ca. 2-3g getrocknete) Petersilie decken den gesamten Tagesbedarf an Vitamin K. Weiterer traditioneller, naturheilkundlicher Einsatzzweck sind die entgiftenden Eigenschaften der Petersilie. Diese könnten teilweise für die beschriebenen Effekte in den Studien verantwortlich sein.
Zusätzlich ist Petersilie bzw. Apigenin dafür bekannt, dass es für einen besseren Schlaf sorgt und die Regulation des Blutzuckerspiegels verbessert. In der traditionellen Naturheilkunde wird Petersilie auch zur allgemeinen Aktivierung der Nieren, Blase und der Harnwege empfohlen. Die Erfahrungsheilkunde spricht der Petersilie bzw. deren Inhaltsstoffe auch eine bedeutende Rolle für die Vitalität der männlichen Libido zu, bzw. bei der Reduzierung von Erektionsstörungen.
Wer also schlecht schläft, häufiger unter depressiven Verstimmungen leidet und seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der verwendet in der täglichen Küche reichlich Petersilie und andere Kräuter und Gewürze. Auf diese Weise werden Sie ihren Speisen mehr Geschmack und mehr Wert verleihen und sie können damit die Kochsalz (NACL) Verwendung deutlich reduzieren, was ebenfalls Ihrer Gesundheit zugutekommen wird. Alleine durch gelegentliches Würzen mit frischer Petersilie werden sie allerdings kaum von den in Untersuchungen gesehenen Eigenschaften profitieren können, dazu sind die Mengen einfach zu gering. Zu diesem Zweck verwendet man das feine Pulver aus dem Petersilienblatt. Dieses Pulver lässt sich einfach und vielseitig auch als tägliche Ergänzung verwenden, wenn man entsprechende Beschwerden hat. Schon ein TL davon liefert relevante Mengen Apigenin. Sie können das Pulver einmal am Tag problemlos in einen Smoothie oder ein Glas Wasser rühren. Gut schmeckt das Pulver auch eingerührt in einen Gemüsesaft, wie z. B. aus Möhren-, Rote Bete-Saft.
Quelle: Gesundheitsbrief KW17 - 2025 von topfruits.de