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Ungesundes Essen muss man sich leisten können

Verbraucher und Verbraucherschützer beschweren sich in diesen Tagen (September 2024) wieder laut über steigende Lebensmittelpreise. Einkommensschwache Bürger wären nicht mehr in der Lage, sich gesund und vollwertig zu ernähren, so hört man. 

Doch stimmt diese Aussage wirklich? Realistisch betrachtet ist der Anteil des Einkommens, den der Bürger für seine Ernährung aufwenden muss, in den letzten Jahrzehnten immer weiter gesunken. Von 25% in den 1970er Jahren auf heute im Schnitt nur noch ca. 15%. Relativ zur Kaufkraft gesehen sind Lebensmittel also nicht teurer, sondern erheblich billiger geworden. Und gleichzeitig hat die Vielfalt der angebotenen Lebensmittel enorm zugenommen. Was jedoch im Durchschnitt leider abgenommen hat, ist die Wertschätzung, die man hochwertigen Lebensmitteln entgegenbringt.

Ballastsoffe in Gemuese bernd haber 600
Mit Zunahme und Verbilligung des Angebotes hat die Überernährung in der Bevölkerung zugenommen. Beim Einkauf wird von den meisten Zeitgenossen jedoch nicht auf den gesundheitlichen Wert der Lebensmittel geachtet, sondern eher darauf, dass sie gut schmecken, einfach zuzubereiten sind, ein langes MHD haben und sie möglichst billig sind. Dabei wird tendenziell zu viel und zu kalorienreich gegessen, im Verhältnis zum Maß an Bewegung, was die Menschen üblicherweise im Alltag haben. Hand in Hand damit, haben Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und andere überwiegend ernährungsbedingte Krankheitsbilder in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.

Wenn wir schauen, was von der Mehrheit konsumiert wird, können wir sehen, dass heute SEHR viel mehr Fleisch, Fisch und Käse, sowie industriell verarbeitete Lebensmittel konsumiert werden als früher. Derartige Nahrungsmittel sind nicht nur teurer als naturbelassene pflanzliche Lebensmittel, sondern sie enthalten auch deutlich mehr Kalorien und weniger gesundheitlich wertvolle Ballast- und Mikronährstoffe. Und viele hoch verarbeitete Nahrungsmittel sind unserer Gesundheit abträglich.

Wir dürfen also feststellen, dass gerade die Lebensmittel, die langfristig auch ein gesundheitliches Risiko darstellen, besonders kostspielig sind! Wer sich beim Einkauf auf überwiegend pflanzliche und weniger verarbeitete Lebensmittel konzentriert, wird feststellen, dass ein solcher Einkauf billiger ist als das, was wir üblicherweise einkaufen.  Auch dann, wenn man bei den Produkten, wo möglich, zu Bio-Produkten greift.

Lässt man viel Fleisch, Käse, Fertiglebensmittel, Süßkram, Alkohol oder Softdrinks weg oder reduziert dies auf ein Mindestmaß, dann kann man hochwertiges Obst und Gemüse, Nüsse und Saaten, ganz oder teilweise selbst in Bio Qualität kaufen und man wird immer noch Geld sparen gegenüber dem bisherigen Einkaufsverhalten.

Bei einer Ernährung mit solchen Lebensmitteln wird man zwar etwas mehr Zeit für die Zubereitung investieren, aber man wird sich immer noch abwechslungsreich und vollwertig ernähren . Damit würde jeder Bürger, der heute über hohe Preise klagt, nicht nur Geld sparen, sondern auch langfristig gesünder leben. Es wäre zu wünschen, dass die Wertschätzung vieler Konsumenten gegenüber echten Lebensmitteln wieder zunimmt!

Zum Thema Food Waste gibt es auch hier Sparpotenziale. Jeder kann dazu beitragen dass weniger weggeworfen wird, indem wir bedarfsgerecht so viel einkaufen, wie wir tatsächlich brauchen und wie uns guttut. Vor allem bei leichter verderblichen Lebensmitteln. Wenn man die Hälfte wegwirft, dann nutzt es nix, wenn man vorher durch seinen Großeinkauf gespart hat. :-)

Unser Fazit: Lebensmittel sind in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen zwar teilweise teurer geworden. Oft auch aufgrund hoher Nachfrage von bestimmten Produkten am Weltmarkt. Gleichwohl ist eine gesunde, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung in Deutschland für die allermeisten problemlos möglich und erschwinglich. In manchen Fällen müssen Menschen möglicherweise ihren Einkaufszettel überdenken, was jedoch in den seltensten Fällen einen gesundheitlichen Nachteil bedeuten dürfte.

Eine gesündere und optimierte Ernährungsweise, reich an vitaler pflanzlicher Kost, ist auch langfristig viel billiger als die übliche Convenience-Ernährungsweise. Ein Aspekt, der oft übersehen wird, chronische Krankheit kostet Geld und Wohlstand, nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch den Betroffenen selbst. Auch wenn hierzulande die Krankenkassen einen Teil der Kosten übernehmen. Jeder, der chronisch krank ist, wird das bestätigen. Risikominimierung für chronische Krankheiten, durch mehr Mikronährstoffe, durch die Verwendung echter, vitaler LEBENSmittel zahlt sich deshalb immer aus.  Auch und gerade in krisenhaften Zeiten, in denen es auf alle Fälle vorteilhafter ist, gesund statt krank zu sein.

Quelle:
Gesundheitsnewsletter von topfruits.de
Hiermit spreche ich eine klare Empfehlung für topfruits aus. Qualitativ hochwertige Lebensmittel zu einem vernünftigen Preis.

Anmerkung Bernd Haber:
Auch gesundes Cellagon ist, wenn man richtig rechnet, günstiger als Fertigprodukte.
Zum Beispiel viele Energy-Drinks die keinen echten Nährwert bieten, sondern nur aufputschen, sind wesentlich teurer als das nährstoffreiche Funktionslebensmittel.

 

Authors

Bernd Haber

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